Kellinghusen (sn) – Abwechslungsreiche Keramik, Töpfer- und Tonwaren, Fayencen, Steinzeug und Porzellan – an zwei Tagen wurde in der Kellinghusener Innenstadt wieder ein großes Angebot an Tonarbeiten präsentiert. Am Wochenende lockte auch der „38. Töpfermarkt“ in Kellinghusen viele Hundert Besucher in die Innenstadt.
Auf dem oberen und unteren Marktplatz wurde bei schönstem Sommerwetter wieder einmal hochwertige Keramikkunst geboten. Die Künstlerinnen und Künstler und Fachwerkstätten waren zuvor von einer Fachjury ausgewählt worden.
Dort war eine große Bandbreite vertreten – von verspielter Keramikkunst bis hin zu sachlicher Gebrauchskeramik hatten die Besucher eine riesengroße Auswahl. Seit vergangenem Jahr wird die Veranstaltung vom Stadtmarketing Kellinghusen und dem Museum „betont“ gemeinsam ausgerichtet. Davor lag die Organisation zwölf Jahre lang beim Keramik Centrum Kellinghusen (KCK), davor bei der Stadt. Mittlerweile habe sich auch das eingespielt, so die Organisatoren.
Fotos: Schreiber
Bildergalerien
Für Ihre Privatsphäre
Falls Sie sich nicht in der Bilder-Galerie veröffentlicht sehen möchten, schicken Sie bitte eine kurze Nachricht per E-Mail an behrendt@ktv-medien.de und das betreffende Bildmaterial wird kurzfristig entfernt. (Datenschutz)
-
-
Wacken (sn) – In den vergangenen Jahren versank es zu oft in Regen und Matsch – dieses Jahr war überall nur Sonnenschein: Das „Wacken Open Air“ (W:O:A) ging glatt, reibungslos und friedlich über die Bühne. Eine glückliche Fügung, feierte es doch gleichzeitig sein 35-jähriges Bestehen. Und das lief ausgenommen gut. Die Veranstalter hatten zuvor noch in die Infrastruktur investiert, Wege befestigt und auch sonstige Vorkehrungen für einen reibungslosen Ablauf getroffen. Vor allem die Bands legten sich für ihre Fans richtig ins Zeug. Großartige Headliner, energiegeladene Newcomer und Geheimtipps sowie viele kleine, unbekannte, aber dafür umso spielfreudigere Bands bescherten den Metalheads ein Erlebnis, wie sie es lange nicht hatten. An allen Tagen überzeugten vor allem die Headliner und Bands auf den großen Bühnen. Auf ihre Kosten kamen vor allem die Fans von „Old School Heavy Metal“ am zweiten Abend: Def Leppard, Europe mit ihrem größten Hit „The Final Countdown“, aber nicht nur dem, Savatage mit ihren alten Klassikern und Gitarrengötter wie Uli Jon Roth und Yngwie Malmsteen – Metalherz, was willst Du mehr? Fortgesetzt wurde das am nächsten Abend, als Judas Priest mit Rob Halfords markanter Stimme, Saxon mit Sänger Biff Byford, die Schweden In Flames und die deutsche „Piraten Metal“-Band Running Wild und zum Abschluss Sepultura dem noch die Krone aufsetzten. Dazu lieferten auch 90er-Jahre-Crossover-Klassiker wie die H-Bloxx ordentlich ab. Seinen krönenden Abschluss fand das Ganze am letzten Abend mit den Australien-Hardrockern Airbourne, der Power Metal-Band Powerwolf und Alestorm. In der Szene geliebte Bands wie Lamb of God und Arch Enemy sorgten für die Zwischentöne, bevor die schwedische Band „Sabaton“ dann am Samstagabend den ultimativen Höhepunkt lieferte. Dazu gab es natürlich einmal wieder das obligatorische Rahmenprogramm mit den Wasteland Warriors und zugehöriger Wasteland Stage, Fußball wurde auch noch an zwei Tagen gespielt beim Soccer Cup-Turnier und dem anschließenden Wacken Magenta Cup. Da bei allen Aktivitäten bei schönstem Sommerwetter (fast) alles glatt lief, konnten die Organisatoren schließlich ein positives Fazit ziehen. Auch die Rettungskräfte, Polizei und Ordnungsamt stimmten hier ein. So kann es auch im kommenden Jahr wieder heißen: „See you in Wacken – rain or shine“. Den meisten wird wohl „shine“ wie in diesem Jahr deutlich lieber sein.
Fotos: Schreiber -
Brande-Hörnerkirchen (sn) – Wenn 2.500 Fans vier Tage lang durchmoshen, ist was? Richtig: Das Heavy-Metal-Festival „Headbangers Open Air“ ging nun in seine 28. Runde. Und Fans wie Bands waren bei durchwachsenem, aber trockenem Wetter wieder begeistert. Brachial krachte der klassische 80er-Jahre-Metal, gemischt mit aktuellem Heavy Metal, aus den Boxen. 27 Bands aus aller Welt gaben auf der „größten Gartenparty der Welt“ alles. Beste Stimmung herrschte unterdessen auf dem Campingplatz. Die Ausrichter Jürgen Hegewald und Thomas Tegelhütter hatten wieder ein exklusives Programm mit einigen Headlinern zusammengestellt – von den US-Amerikanern „Agent Steel“ um John Cyriis aus Los Angeles über „Voivod“ aus Kanada mit ihrem technischen Thrash Metal bis hin zu „Troops of Doom“ mit Originalmitgliedern der frühen „Sepultura“. „Krokus“-Sänger Mark Storace brachte die größten Krokus-Klassiker auf die Bühne. Dazu gab's Szenegrößen wie Bullet, Bengal Tigers und Praying Mantis. So kamen alle auf ihre Kosten. Abschließend traten die beiden Gründer des Festivals, Jürgen Hegewald und Thomas Tegelhütter, Gerüchten entgegen, dass das Festival eingestellt wird. „Glaubt sowas nicht. Das wird es nicht, es geht immer weiter“, sagte Thomas Tegelhütter auf der Bühne.
Fotos: Schreiber -
Wilster (sn) – Superhopser, Jumper, Ballonfahrt, Auto Scooter und Kinderkarussell – der Jahrmarkt Wilster präsentierte den Besuchern an diesem Wochenende wieder ein umfangreiches Angebot. Das bunte Programm an Karussells, Essens- und Getränkeständen wurde untermalt mit viel Licht und Musik. Vier Tage lang gab es von Freitag bis Montagabend bei warmem Sommerwetter ein abwechslungsreiches Angebot, das Hunderte von Besuchern ausgiebig genossen. Neben Imbiss- und Schießbuden gab es auch Karussells und eine Geisterbahn. Zuckerwatte, Liebesäpfel und gebrannte Mandeln waren wieder beliebte kulinarische Produkte. Der Geruch der Süßwaren stieg schon von weitem in die Nase. Fortgesetzt wurde das bunte Programm am Samstagabend bei der Jahrmarkts-Disco im Tanzsaal „Colosseum“. Auch das Wetter spielte mit, es war warm, und sogar die Sonne ließ sich von Zeit zu Zeit einmal blicken. Da genossen die Besucher ihr Bier in der Abendsonne am Colosseum doch gleich doppelt. Fotos: Schreiber
-
Neumünster (ger) - Bei „RockArea A7 e.V.“ handelt es sich um einen Verein, der das jährlich stattfindende RockArea A7 Festival in Ehndorf bei Neumünster veranstaltet und den erwirtschafteten Überschuss an gemeinnützige Organisationen und Bedürftige spendet.Vom 9. bis 11. Juli herrschte wieder Ausnahmezustand auf dem Open-Air-Gelände der Zimmerei Dirk Sieling an der Stadtgrenze von Neumünster. Der Platz wurde hergerichtet, wie es sich für Fans der Rockmusik gehört: „Wacken in klein“. Diverse Bands wie Rad Kick, Victorius, Defender, Motörizer und viele andere bestimmten das Line-up in diesem Jahr. Das Festival fand bereits zum siebten Mal statt und wird immer beliebter. Auf 12.000 Quadratmetern können rund 200 der Besucherinnen und Besucher campen. Für sie gab es ein Rührei-Frühstück. Es kamen zwar viele Tagesgäste aus der Region, aber das Festival spricht sich mittlerweile auch bundesweit herum. Familien sind willkommen, allerdings gab es eine klare Vorgabe für die Kinder: „Gehörschutz auf!“. Drei Tage lang wurde gefeiert, Spaß gehabt, neue Kontakte geknüpft sowie gegessen und getrunken. Nach der RockArea ist vor der RockArea, die nächstes Jahr wieder viele Rocker begrüßen wird! Fotos: Gerlach
-
Neumünster (ger) - Zum 18. Mal fand im Park hinter der Musikschule in Neumünster das Open Air Festival „Jazz im Park“ am 5. Juli von 15 bis 21 Uhr statt. Veranstaltet wurde das Event von der Musikschule zusammen mit dem Jazz Club Neumünster. Wie jedes Jahr stand das Festival unter dem Motto: „Umsonst und draußen“. Dieses Jahr waren 3 Bands am Start: Den Auftakt machte das Jazz Orchestra Neumünster, dann folgte die Formation „Kitzing+ Müller + Olsen + Scheja =Experience“ und zum Schluß gab das Hamburger Quartett „YOUPHORIC“ ihren Sound zum Besten. Picknikkörbe und Liegestühle waren willkommen, aber auch sonst wurde für das leibliche Wohl gesorgt. „Inner Wheel“ hatte Kuchen, Kaffee und andere Knabbereien parat und verwöhnte die zahlreichen Besucher. Würstchen, Grillfleisch und Getränke wurden auch sehr gerne angenommen. Das Wetter war der Hit: Sommer, Sonne und ein paar Dekowölkchen schmückten den Himmel über Neumünster. Viele Zuhörer waren zugegen und frönten der entspannten Musik. Jazz im Park machte Lust auf mehr und das wird nächstes Jahr wieder in gewohnter Manier geboten. Fotos: Gerlach
-
Bad Bramstedt (anz) - Hoch Hartmut machte das 21. Internationale Musikfest in Bad Bramstedt zu einer heißen Sache. Trotz Temperaturen um 37 Grad zogen die mehr als 900 Musiker aus Dänemark, Frankreich, Norwegen, den Niederladen, Schweden und Deutschland das Programm mit 70 Konzerten und dem großen Festumzug durch. "Wir hatten so großartige Unterstützung von der Stadt, dem Bauhof, der Polizei und den Sponsoren, dass alles auch kurzfristigen Änderungen reibungslos geklappt hat", sagte der BTO-Vorsitzende Dr. Malte Noack, der mit Maike Fraikin und Jessica Tonn vom BTO die Hauptverantwortung für alle Abläufe trug. 1.500 Liter Wasser hatte das BTO den Musikern wegen der Hitze kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt sorgte für weitere Wasserzapfstellen in der Stadt und mit Wasserspielen auf dem Bleeck für eine willkommene Abkühlung. Mit Fächern, Handventilatoren und Sprühflaschen kämpften Publikum und Musiker gegen die Hitze. Fotos: Otto
-
Brande-Hörnerkirchen (sn) – Früher Schutz vor Regen, nun eher Sonnensegel: Zum Jubiläum hatten es die Fans beim 20. Hörnerfest in Brande-Hörnerkirchen vor allem mit der einsetzenden Hitze zu tun, Temperaturen um die 30 Grad wurden zum Normalzustand. Da wurde Schatten zu einem wertvollen Gut. Bei vier Tagen Party halfen aber zunächst einmal die 30 Liter Freibier, die Veranstalter Thomas Tegelhütter spendierte. An diesem Wochenende machten 25 Bands aus dem Folk, Metal und Mittelalter-Rock für die mehr als 3.000 Besucher heiße Stimmung in ihren Auftritten. Mit „Knorkator“, „Die Apokalyptischen Reiter“ und „Schandmaul“ ließen drei große Headliner die Stimmung in höchste Höhen steigen. Trotz der Hitze. Das schon vorher ausverkaufte Festival startete mit einer stimmungsvollen Warm up-Party am Abend vor dem offiziellen Beginn, danach folgten drei Tage voller ausgelassener Party, spritzigen Live-Konzerten, Meet & Greet und lauschigen Nächten auf dem Campingplatz. Zum Abschluss machten einige Freunde, Mitarbeiter und Musiker dem Gründer Thomas Tegelhütter noch ein Geschenk: Sie spielten und sangen ihm ein Ständchen und überreichten ihm sehr zu seiner Überraschung und Freude ein kleines Geburtstags-Geschenk – auf die nächsten 20 Jahre. Fotos: Schreiber
-
Itzehoe (sn) – Doppelveranstaltung an einem Tag auf den Itzehoer Malzmüllerwiesen: Historische Autos gab es beim Oldtimertreffen „Stör Classic“ des Lions Club Itzehoe und spannende Basketballspiele beim „Itzebasket“ zu sehen. Zum Oldtimertreffen kamen etwa 250 historische Fahrzeuge, „durch das warme Wetter waren es etwas weniger als erhofft“, wie Nils Petersen aus dem Organisationsteam sagte. „Dennoch sind wir zufrieden, weil auch immer interessierte Zuschauer zu uns herüberkamen.“ Nebenan fand unterdessen zum mittlerweile elften Mal „Itzebasket“ statt, das 3x3-Basketballturnier der Itzehoe Eagles und der Itzehoer Versicherungen, auf die Beine gestellt von vielen ehrenamtlichen Helfern, Aktiven und Schiedsrichtern. Bei dem sportlichen Event mit Rahmenprogramm und mehreren Ständen traten mehr als 30 Teams in 3x3-Formation aus ganz Schleswig-Holstein auf fünf Courts gegeneinander an. In der Klasse U12 belegte das Team „Court Overlords“ aus Itzehoe den ersten Platz, in der Gruppe U14 war es das Team „Bucketz Chazer“ aus Kaltenkirchen, in der Gruppe männliche U16 war es das Team „Husum Weazels“, in der Gruppe weibliche U16 war es das Landes-Auswahlteam „Aura Laura“, in der Gruppe männliche U18 war es das Team „ISO“ und bei den Herren gewann das Team „Mondstein Jäger“ aus Itzehoe. Mit-Organisator Lars Peter Ehrich bilanzierte: „Es war ein schönes Event mit dem Publikum, das wir haben wollen: Familien und viele Kindern auf der Hüpfburg.“ Fotos: Schreiber
-
Wilster (sn) – Es wurde warm und es wurde laut an diesem Wochenende – und lauschig, als in Wilster das diesjährige Wilma gefeiert wurde, das Stadtfest von Wilster. An drei Tagen gab es Programm, an zwei Abenden spielten Live-Bands auf der Bühne im Trichtergarten. Bei tropischen Temperaturen, warm mit hoher Luftfeuchtigkeit, feierten Hunderte von Besuchern auf der Tanzfläche vor der Bühne in luftiger Bekleidung. Dahinter sorgte ein Angebot von Essens- und Getränkeständen und vielen Sitzplätzen für das kulinarische Erleben. War der Besuch am ersten Abend noch verhalten, so ging es am zweiten mit mehr Besuchern hoch her und wurde fröhlich, bunt und lautstark bis in den Morgen. Die Pyroshow zur klassischen Musik am Samstagabend brachte noch einmal zusätzliche Farbe ins Spiel. Im Colosseum ging es unterdessen am zweiten Abend hoch her, als im Public Viewing das zweite WM-Vorrundenspiel Deutschlands gegen die Elfenbeinküste auf einer riesigen Leinwand gezeigt wurde. Groß schließlich der Jubel, als das mit viel Spannung versehene Spiel in letzter Minute mit 2:1 gewonnen werden konnte. Nun müssen sich die Besucher etwas gedulden: Das nächste Wilma findet gemäß Beschluss der Stadt erst in zwei Jahren, also im übernächsten Sommer, statt. Fotos: Schreiber
-
Poyenberg (sn) – Auch in diesem Jahr lebte der Geist der grünen Insel für einen Abend im norddeutschen Flachland auf. Mit Irish Folk, internationalen Spezialitäten viel Live-Musik und noch mehr Stimmung ging auch die 26. Ausgabe des Irish Folk Open Airs in Poyenberg über die Bühne. Auf dem Sportplatz versammelten sich wieder knapp 10000 Besucher. Trotz Wind, grauer Wolken und immer wieder einsetzendem Regen war die Stimmung von Anfang bis Ende ausgelassen und fröhlich. Das Festival war, wie in den vergangenen Jahren gewohnt, schon früh ausverkauft. Fünf Bands spielten sich wieder einmal die Seele aus dem Leib, und 14 Vereine boten an ihren eigenen Ständen einmal mehr viele kulinarische Köstlichkeiten an. Für viel Trauer und ein wenig Entsetzen sorgte die Ankündigung des Veranstalters, dass es das Festival in dieser Form im übernächsten Jahr aus diversen Gründen nicht mehr geben werde. Immerhin ein Trost für die Fans: Im kommenden Jahr wird es noch einmal stattfinden. Fotos: Schreiber










