Kaaks (fs) – Ein Großaufgebot von Einsatzkräften rückte heute Nachmittag (16. Juni) auf die A23 in Höhe des Parkplatzes Kaaksburg aus.
In den ersten Meldungen hieß es, dass mehrere Personen in einem Wagen eingeklemmt wurden. Als die ersten Einsatzkräfte die Unfallstelle zwischen Itzehoe-Nord und Schenefeld in Richtung Norden erreichten, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Zwar wurde ein schwer beschädigter Mercedes an der Leitplanke am Ende des Parkplatzes festgestellt, die drei Insassen waren jedoch nicht eingeklemmt und konnten sich eigenständig befreien.
Die Autobahnpolizei teilte vor Ort mit, dass der 90-jährige Fahrer offenbar wegen eines medizinischen Notfalls von der Fahrspur abkam und der Wagen dann nach rechts mit hoher Geschwindigkeit in die Außenschutzplanke einschlug. Der Mann sowie Frau und Sohn wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.
Wegen der Maßnahmen musste die A23 für mehr als eine halbe Stunde vollgesperrt werden. Neben Polizei, Rettungsdienst und der Freiwilligen Feuerwehr Itzehoe landete auch der Rettungshubschrauber Christoph 67 am Unfallort. Der Verkehr konnte nachdem die meisten Helfer die Einsatzstelle verließen, über die linke Spur vorbeigeleitet werden. Es bildete sich ein längerer Rückstau.