Schleswig-Holstein (em) Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Schleswig-Holstein waren im 1. Quartal 2026 nicht so oft krank wie im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben der BARMER fehlten sie durchschnittlich 6,3 Tage wegen Krankheit. Das entspricht einem Krankenstand von 7,0 Prozent. Im ersten Quartal 2025 lag dieser Wert noch bei 7,3 Prozent, mit durchschnittlich 6,5 Fehltagen. „Der Rückgang des Krankenstands ist ein erfreuliches Zeichen – sowohl für die Beschäftigten als auch für die Unternehmen in Schleswig-Holstein. Weniger krankheitsbedingte Ausfälle entlasten die Betriebe und verbessern die Abläufe“, sagt Dr. Anneke Riehl, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Schleswig-Holstein. Atemwegserkrankungen blieben von Januar bis März die häufigste Ursache für Krankschreibungen und führten im Schnitt zu 1,4 Fehltagen pro Beschäftigten.
Was zeigt der Krankenstand?
Der Krankenstand gibt an, wie viele Beschäftigte in einem bestimmten Zeitraum krankheitsbedingt ausfallen. Er wird in Prozent angegeben. Im Jahr 2025 ergab sich in Schleswig-Holstein aus durchschnittlich 23 Fehltagen geteilt durch 365 Tage mal 100 ein Krankenstand von 6,3 Prozent.
Welche Daten wurden analysiert?
Untersucht wurden Daten von Erwerbspersonen, die bei der BARMER versichert sind. Dazu zählen versicherungspflichtig Beschäftigte und Arbeitslosengeld-1-Empfänger. In Schleswig-Holstein sind etwa 350.000 Menschen bei der BARMER versichert.