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Dörferfest in Hardebek
Hardebek (fb) – Gelbe Latzhosen, Störche und Bauarbeiter: Schon der Auftritt der Mannschaften machte das Dörferfest in Hardebek zum Hingucker. Sieben Teams aus acht Dörfern traten bei den Dörferwettkämpfen gegeneinander an. Dabei ging es um Punkte, vor allem aber um Zusammenhalt über die Dorfgrenzen hinaus.
Zum vierten Mal kamen die acht beteiligten Dörfer zusammen. Rade und Fitzbek bildeten für die Wettkämpfe ein gemeinsames Team.
Ab 13 Uhr füllte sich der Sportplatz am Dörpshus mit Mannschaften, Fans und Gästen. Hardebek trat als Gärtner an, Armstedt als Bobbycar-Crew und Brokstedt als Storchentruppe. Fitzbek und Rade waren in leuchtend gelben Latzhosen schon von Weitem zu erkennen, Sarlhusen setzte auf sportliche Outfits mit der richtigen Portion Glitzer.
Auch bei den Teamquartieren hatten sich die Mannschaften einiges einfallen lassen. Der Borsteler Pavillon wurde mit Strohballen, Steckenpferden und Zaumzeug zur Ponyclub-Stallung, Hasenkrug gestaltete sein Zelt mit Baufahrzeugen und Warnschildern passend zum Bautrupp.
Ein Regenschauer sorgte kurz vor dem Start für bange Blicke, doch die Wettkämpfe blieben weitestgehend trocken. Gefragt waren Geschick und Teamarbeit: Murmeln wurden über Holzlatten balanciert, weite Hosen mit Bällen gefüllt und Holzklötze gemeinsam gestapelt.
Bei allem Ehrgeiz stand der Spaß im Vordergrund. „Alle Ziele erreicht, alle hatten Spaß“, fasste das Borsteler Team den Nachmittag zusammen.
Auch abseits der Spiele war einiges geboten. Die Landfrauen servierten Kaffee, Kuchen und Torten, für Kinder gab es Hüpfburgen und das Spielemobil. Auch der Bürgerbus und die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Armstedt stellten sich und ihre Arbeit vor.
Am Ende setzte sich Hardebek erneut durch. Traditionell erhält das Siegerdorf die Möglichkeit, das nächste Fest auszurichten. Bürgermeister Wolfgang Wilczek machte jedoch deutlich, dass die Gemeinde die nächste Ausrichtung gern weitergeben würde.
Die Lösung kam prompt: Sarlhusen landete sportlich zwar am Ende der Wertung, rückte bei der Zukunftsfrage aber ganz nach vorn und erklärte sich bereit, das nächste Dörferfest zu übernehmen. Wann und in welcher Form es stattfinden wird, liegt nun in Sarlhusener Händen.
Wilczeks Reaktion: „Super, perfekt! Besser geht’s doch gar nicht.“
Nach der Siegerehrung ging das Fest bei kalten Getränken und Gesprächen gemütlich in den Abend über. Ein Regenbogen über Hardebek sorgte noch einmal für einen besonderen Moment, bevor gemeinsam weitergefeiert wurde.
Fotos: Franziska Badde




































