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„Jetzt erst recht!“

Florian Meyer führt die FDP Neumünster in den Landtagswahlkampf in Schleswig-Holstein

Foto: FDP Neumünster

Die Wahlkatastrophe der FDP in Baden-Württemberg zwingt die Freien Demokraten zur Neuausrichtung. Die FDP Neumünster zieht sofort Konsequenzen: Mit der Wahl des amtierenden Ratsherrn Florian Meyer (38) zum Landtagskandidaten für den Wahlkreis 11 (Neumünster und Boostedt) geht derKreisverband mit Blick auf 2027 auf deutlichen Abgrenzungskurs zur Bundespartei.
Der gebürtige Neumünsteraner fordert eine radikale Rückbesinnung auf harte, regionale Sachpolitik und greift die aktuelle Landesregierung für ihre Vernachlässigung des Standorts Neumünster scharf an.

Kampfansage an den Bundestrend
Auf der Kreismitgliederversammlung machte Meyer deutlich, dass der Wahlkampf in Schleswig-Holstein keine Verteidigungsschlacht für Berlin werde: „Gerade nach dem
Sonntag gilt: Wir ducken uns nicht weg. Die Freien Demokraten im Norden haben ihren eigenen Kompass und ich übernehme die Verantwortung, diesen Mut zur Freiheit in den
Landtag zu tragen. Wir lassen uns nicht von bundespolitischen Trends ausbremsen. In Schleswig-Holstein zeigen wir seit jeher, wie liberale Sachpolitik ohne Ideologie
funktioniert.“


Frontalangriff Richtung Kiel: Neumünster ist kein „Reparaturbetrieb“
Inhaltlich setzte Meyer klare Spitzen gegen die Landespolitik. Er warf Kiel vor, die Kernregion Schleswig-Holsteins stiefmütterlich zu behandeln. Neumünster und
Boostedt dürften nicht länger nur als „Reparaturbetrieb und kleiner Finger“ der Landespolitik herhalten. Als erfahrener Außendienstmitarbeiter im Vertrieb, der die
realen Probleme und Standortbedingungen der heimischen Betriebe täglich vor Ort erlebt, forderte Meyer ein hartes Umdenken. Gestützt auf eine starke FDP-Fraktion (vier
Sitze in der Ratsversammlung sowie flächendeckende Präsenz in Ausschüssen und Stadtteilen) verlangte er, das enorme wirtschaftliche Potenzial der Region endlich gezielt
zu fördern, statt es nur bürokratisch zu verwalten.
 

Kollaps der Kitas verhindern
Als zentrales landespolitisches Thema benannte Meyer die frühkindliche Bildung. Statt den Mangel in den Einrichtungen nur zu verwalten, müsse die Qualität der Betreuung
wieder in den Fokus rücken. Meyer erinnerte daran, dass es die FDP war, die in der Landesregierung einen besseren Personalschlüssel erfolgreich auf den Weg gebracht
und implementiert habe. Diese hart erarbeiteten Standards dürften nicht weiter der aktuellen Haushaltslage in Kiel geopfert werden. Es brauche eine verlässliche
Ausfinanzierung durch das Land, um die Qualität in den Kitas zu sichern und das Personal spürbar zu entlasten. Das sei entscheidend für die frühkindliche Entwicklung
und für die lokale Wirtschaft, die auf verlässlich betreute Kinder ihrer Fachkräfte angewiesen sei. „Ich trete an, um diese Verantwortung vor Ort zu tragen und Vertrauen durch Ergebnisse zurückzugewinnen. Neumünster und Boostedt brauchen eine starke Stimme, die
anpackt“, so Meyer abschließend.

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