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Apell der SPD Neumünster an die Stadt

„Neumünster singt und spielt“ darf nicht verstummen.

Foto: Prima Wochenende

Positionspapier SPD Rathausfraktion Neumünster: 

Die traditionsreiche Kulturveranstaltung „Neumünster singt und spielt“ feiert an diesem Wochenende ihr 25-jähriges Jubiläum im Theater der Dr.-Uwe-Harder-Stadthalle – und
könnte zugleich zum letzten Mal stattfinden. Für Gerrit Köhler, SPD-Ratsherr und stellvertretender Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Tourismus der Stadt
Neumünster, ist das Anlass für große Anerkennung – und einen klaren Appell, die Zukunft der Veranstaltung zu sichern.
„Die Idee von ‚Neumünster singt und spielt‘ hat auch nach 25 Jahren nichts von ihrer Bedeutung verloren. Gerade in einer Zeit, in der kulturelle Begegnung wichtiger denn je
ist, zeigt diese Veranstaltung eindrucksvoll, welche verbindende Kraft Musik und Kultur entfalten können.“
 

Ein Vierteljahrhundert kulturelle Vielfalt
Die Veranstaltung wurde über Jahrzehnte hinweg maßgeblich durch das Engagement ihres Initiators und Gesamtleiters Johannes C. Nicolaysen getragen. Aus einer Idee entwickelte sich ein außergewöhnliches Kulturformat, das inzwischen so groß geworden ist, dass es seit vielen Jahren an zwei Tagen mit unterschiedlichen Programmen stattfindet.
„Was hier über ein Vierteljahrhundert hinweg aufgebaut wurde, verdient höchsten Respekt. Johannes Nicolaysen und sein Team haben mit ‚Neumünster singt und spielt‘ eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die weit über unsere Stadt hinaus ausstrahlt.“ Tausende Künstlerinnen und Künstler – von Chören und Orchestern über Tanzgruppen
bis hin zu internationalen Ensembles – haben in den vergangenen 25 Jahren auf dieser Bühne gestanden. 

Ein besonderer Bestandteil der Veranstaltung ist zudem die Verleihung des „Goldenen Notenschlüssels“, mit dem Persönlichkeiten für ihr Engagement im kulturellen Leben der
Stadt geehrt werden. Auch im gemeinsamen Grußwort im Programmheft betonen Stadtpräsidentin und Oberbürgermeister die Bedeutung der Veranstaltung. Dort heißt es, mit „Neumünster singt und spielt“ sei es gelungen, eine Lücke im kulturellen Angebot der Stadt zu schließen.
„Wenn es gelungen ist, mit ‚Neumünster singt und spielt‘ eine kulturelle Lücke zu schließen und daraus über 25 Jahre hinweg eine so erfolgreiche Veranstaltung zu entwickeln, dann ist das nicht nur Anerkennung für das Geleistete – sondern zugleich eine Verpflichtung, alles dafür zu tun, dass dieses Angebot auch künftig erhalten bleibt.“ „Ein mögliches Ende wäre nicht die logische Konsequenz einer überholten Idee – im Gegenteil. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je ist, hat ein multikulturelles Highlight wie diese Veranstaltung eine besondere Aktualität.“ Köhler betont, dass es bei der Frage der Zukunft offenbar weniger um finanzielle Aspekte als vielmehr um organisatorische Unterstützung gehe. „Wenn ein solches Projekt nach 25 Jahren an die Grenzen des Ehrenamtes stößt, darf die Konsequenz nicht sein, es einfach auslaufen zu lassen. Gerade dann ist es Aufgabe von Politik, Verwaltung und kulturellen Akteuren der Stadt Neumünster, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wie diese identitätsstiftende Veranstaltung erhalten werden kann.“ Für die SPD-Rathausfraktion ergänzt Köhler: „Diese Veranstaltung darf nicht sang- und klanglos aus dem Kulturkalender unserer Stadt verschwinden. Unser Wunsch ist ein klares Bekenntnis der Stadt Neumünster zu diesem Projekt und die ernsthafte Prüfung, wie wir organisatorisch unterstützen können – etwa durch eine stärkere strukturelle Begleitung, beispielsweise durch das Citymanagement oder andere geeignete Partner der Stadtgesellschaft.“ Völlig zurecht habe die Ratsversammlung der Stadt Neumünster der Bedeutung von Kultur und Tourismus Rechnung getragen und einen eigenen Fachausschuss eingerichtet.
„Genau dort gehört auch die Frage auf den Tisch, wie wir eine Veranstaltung wie ‚Neumünster singt und spielt‘ für die Zukunft sichern können.“ Auch die stellvertretende Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Beate Raudies (SPD), zeigte sich am Rande der Veranstaltung beeindruckt: „Neumünster hat hier einen echten Schatz. Es ist eine wunderbare Idee, die über viele Jahre hinweg in hervorragender Weise umgesetzt wurde.“
Zum Abschluss richtet Köhler einen besonderen Dank an Initiator und Beteiligte: „Unabhängig davon, wie es mit der Veranstaltung weitergeht, gilt Johannes Nicolaysen
und seinem Team unser besonderer Dank und höchste Wertschätzung. Was hier über 25 Jahre hinweg mit großem Engagement aufgebaut wurde, ist eine kulturelle Erfolgsgeschichte – und sie verdient eine Zukunft.“
 

Für die SPD-Fraktion, Gerrit Köhler

 

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