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Klassentreffen des Abiturjahrgangs 1975 der Theodor-Litt-Schule

Nach 50 Jahren

v. l. n. r.: Olaf Hirt, Schulleiter/Geschäftsführer der TLS sowie die ehemaligen Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1975 des Wirtschaftsgymnasiums: Wilhelm Bußmann, Barbara Wehner, Karin Kiel, Gerd Kiel, Uwe Fentsahm, Regina Teut, Jens Jarausch, Wolfgang Tomzak und Leonhard Büttner. Foto: Dallmann-Büttner.

Neumünster (pm) – Unter dem Motto „ABI 1975“ trafen sich jetzt Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 1975 nach 50 Jahren  zu einem Klassentreffen in der Theodor-Litt-Schule (TLS). Die offizielle Bezeichnung der Schule lautete damals „Kaufmännische Schulen Neumünster, Fachgymnasium - Wirtschaftlicher Zweig – (Wirtschaftsgymnasium)“. Zugangsvoraussetzung war damals der Schulabschluss der „Mittleren Reife“ oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Von den 16 Schülerinnen und Schülern der Klasse WG 13a, die 1975 aus den Händen von Oberstudiendirektor Dr. Rasmussen und Klassenlehrer Hermann Ullrich ihr „Reifezeugnis“ erhielten, waren noch 9 erschienen (1 Schüler ist bereits verstorben, 4 konnten nicht mehr ausfindig gemacht werden und 2 fehlten entschuldigt).

Der heutige Schulleiter/Geschäftsführer der TLS, Herr Olaf Hirt, nahm die Ehemaligen am Eingang des Gebäudes in der Holstenstraße 35  in Empfang. Nachdem das obligatorische Klassenfoto „geschossen“ worden war, begab man sich in das Lernatelier, wo Herr Hirt es sich zum Erstaunen aller Beteiligten nicht nehmen ließ, die 1975 erfolgte Zeugnisübergabe seiner Vorgänger 50 Jahre später noch einmal zu wiederholen. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler erhielten aufgrund dieser großartigen Idee, mit der niemand gerechnet hatte, ihr „Reifezeugnis“ noch einmal. Zudem erhielt zur weiteren Überraschung jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer eine Tasche mit dem Logo der TLS, die mit verschiedenen give aways gefüllt war.

Nach der „Zeugnisübergabe“ berichtete Herr Hirt über die heutige TLS und es wurden im Gespräch gegenseitig Fragen gestellt und beantwortet. Dabei wurde festgestellt, dass sich im Laufe der Zeit doch Einiges im Schulalltag geändert hat, insbesondere im Bereich des digitalen Lernens, denn Computer und Smartphones gab es vor 50 Jahren noch nicht. Damals stand neben der altbewährten Wandtafel allenfalls ein Overheadprojektor zur Verfügung.
   
Bei dem anschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudetrakts der TLS in der Holstenstraße, in dem der Unterricht des Wirtschaftsgymnasiums damals ausschließlich stattfand, konnten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler trotz einiger laufender Umbaumaßnahmen „ihre“ beiden Klassenräume noch besichtigen. Der Raum, in dem sie zuletzt die Schulbank „drückten“, und mit dem die meisten Erinnerungen verknüpft waren, darf aufgrund seiner geringen Größe nicht mehr als Unterrichtsraum genutzt werden. Während der Besichtigung der Klassenräume wurden neue, überwiegend positive, Erinnerungen geweckt, die sich nach so langer Zeit schon aus den Gedächtnissen verabschiedet hatten.

Als Dank für den tollen Nachmittag, den die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse WG 13a in der TLS erleben durften, wurde Herrn Hirt ein Adventskalender der Lebenshilfe Neumünster e. V.  überreicht, der neben dem guten Zweck auch die Chance auf tolle Gewinne bietet.

Das Klassentreffen fand seinen würdigen Abschluss im Restaurant „Klatsch-Palais. Dort hatten alle die Gelegenheit, sich noch einmal über die 3-jährige gemeinsame Schulzeit von Klasse 11 bis Klasse 13, zu deren Highlight die Klassenfahrt an den Gardasee nach Malcesine mit dem Abstecher nach Venedig gehörte, auszutauschen. Man  
war der einhelligen Meinung, in absehbarer Zeit weitere Treffen zu organisieren, um in Kontakt zu bleiben.

Für einige Schülerinnen und Schüler der Klasse WG 13a schloss sich mit dem Aufenthalt im „Klatsch-Palais“ ein Kreis, denn auch schon während ihrer Schulzeit in den 1970er Jahren diente das Lokal auf dem Großflecken als Aufenthaltsort nach Schulschluss und in den Freistunden. Damals befand sich nämlich am gleichen Ort das „Drugstore“, eine klassische Bierkneipe, die auch tagsüber geöffnet hatte.
 

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