Der SPD KV Neumünster nimmt Bezug zur Berichterstattung betreffend der „OB-Unterstützer-Kampagne Tobias Bergmann" in der Neumünsteraner Medienlandschaft. Dabei könnte der falsche Eindruck entstehen, die SPD habe die gegenwärtige Situation herbeigeführt. Eine solche Darstellung würde jedoch die tatsächlichen Abläufe außer Acht lassen.
Daher hat der SPD-Kreisvorsitzende Thorsten Klimm eine Richtigstellung verfasst:
"Mit Interesse nimmt der SPD-Kreisvorstand die aktuellen öffentlichen Äußerungen und die begleitende Pressestrategie von Tobias Bergmann zur Kenntnis. Dabei könnte
der falsche Eindruck entstehen, die SPD habe die gegenwärtige Situation herbeigeführt. Eine solche Darstellung würde jedoch die tatsächlichen Abläufe außer
Acht lassen. Trotz der seinerzeit regelmäßigen Kontakte mit Partei und Fraktion hat Tobias Bergmann im Januar für die SPD Neumünster völlig überraschend öffentlich erklärt,
bei der Oberbürgermeisterwahl 2027 nicht mehr als Kandidat der SPD antreten zu wollen, sondern sich als Einzelbewerber zur Wahl zu stellen. Mit dieser Entscheidung
hat er bewusst auf eine Nominierung durch seine Partei verzichtet. Der SPD-Kreisvorstand war deshalb verpflichtet, seiner politischen Verantwortung
nachzukommen und einen eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl zu benennen. Diese einstimmige Entscheidung erging auf einer eintägigen
Klausurtagung, an der der erweiterte Kreisvorstand, die Ortsvereinsvorstände und der geschäftsführende Fraktionsvorstand teilnahmen, also 21 demokratisch gewählte
Verantwortungsträgerinnen der SPD. Wer heute von einer Spaltung spricht, sollte daher auch die Ursachen benennen. Die
aktuelle Situation ist nicht durch eine Entscheidung der SPD entstanden, sondern durch den Entschluss des Amtsinhabers, seine persönlichen Interessen für eine weitere
Amtszeit in den Vordergrund zu stellen. Damit missachtet er nicht nur demokratisch legitimierte Prozesse innerhalb der SPD, sondern schadet auch dem Kandidaten oder
der Kandidatin für die Landtagswahl.