Vorstoß der SPD:

Hundesteuer senken für Geringverdiener

Die SPD schlägt vor, die Hundesteuer für Geringverdiener um 50 Prozent zu senken. Foto: Jan-Uwe Schdendorf

Bad Bramstedt (anz) – „Die Hundesteuer in Bad Bramstedt soll für Geringverdiener halbiert werden“, sagt Dr. Manfred Spies, Vorsitzender des Sozialausschusses der Stadt Bad Bramstedt.
„Ein Hund begleitet Menschen sehr lange im Leben. Da können sich die Einkommensverhältnisse schon mal Richtung Geringverdiener verändern. Und damit man den Hund dann nicht abschaffen muss, wollen wir ein Stück finanzielle Erleichterung schaffen.“ Die Bad Bramstedter Sozialdemokraten bringen dazu einen Antrag auf den Weg, um die Kosten für einen Hund für bestimmte Personengruppen zu senken.
Die SPD schlägt vor  für Personen, die Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27-40 SGB-XII), Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41-46 SGB-XII) oder Arbeitslosengeld II (§§ 19-27 SGB-II) erhalten oder Personen, die diesen einkommensmäßig gleichstehen,  die Hundesteuer um 50 Prozent gesenkt wird. Da die Hundesteuer für den ersten Hund in Bad Bramstedt bei 120 Euro im Jahr liegt, würde diese Erleichterung bei den entsprechenden Personen 60 Euro im Jahr oder fünf Euro im Monat betragen. „Wir hoffen, bei anderen Parteien Zustimmung zu finden“, so Manfred Spies, „dann kann diese Kostensenkung ab 1. Januar 2020 eingeführt werden.“


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