Thema Nachmittagsbetreuung für Schüler:

SPD-Fraktion spricht sich gegen die "Weddelbrook"-Lösung aus +++ Container-Lösung soll angestrebt werden +++ "schneller Anbau und eine eltern- und kindgerechte Übergangslösung vor Ort"

Bad Bramstedt  (anz) – Als Stadtverordnete der Stadt Bad Bramstedt ist es eine unserer Aufgaben, neben unserer eigenen Meinung auch die Sorgen und Nöte von Einwohnern, die an uns herangetragen werden, in die politischen Gremien zu bringen. Uns erreichen nun seit mehreren Monaten immer wieder Anfragen von besorgten Eltern, die ihr Kind nicht in eine Nachmittagsbetreuung nach Weddelbrook geben möchten. Die Entscheidung des Arbeitskreises, dem Schulverband dennoch die Lösung „Weddelbrook“ für das Raumproblem an der Storchennestschule zu empfehlen, fiel unter einem gewissen Zeitdruck und am entscheidenden Tag mit einer Sitzungsvorlage, deren Daten bereits kurz darauf nicht mehr aktuell waren und auch heute nicht mehr dem Stand von damals entsprechen.
Wenn sich die Entscheidungsgrundlagen verändern, muss auch immer die Entscheidung selbst neu evaluiert werden. Notwendige Anpassungen zu versäumen, kann zur Verschwendung von Zeit, Steuergeldern und Ressourcen führen und sich negativ auf die Schulentwicklung auswirken.
Die Hauptgründe, sich für Weddelbrook zu entscheiden, waren: 1. die vermeintlich schnelle Umsetzbarkeit und 2. die im Vergleich zu den zwei anderen Containerlösungen im Mittelfeld liegenden Kosten. Beide Begründungen sind aber nun überholt...
Aufgrund dieser neuen Entscheidungsgrundlage beantragen wir in Übereinstimmung mit den besorgten Eltern, den Beschluss, die Kinder nach Weddelbrook zu bringen, nicht umzusetzen, sondern eine vernünftige und für alle verträgliche Container-Lösung vor Ort anzustreben.
Zur Diskussion stehen hierbei für uns und von den Eltern ausdrücklich präferiert:
a) die Container der JFS mit einer hochwertigen Ausstattung
b) eine hochwertigere größere Containerlösung, wie sie bei der KiTa Spielstube in der Holsatenallee erfolgreich praktiziert wird, wie sie in anderen Gemeinden bei Raumnot praktiziert wird und wie sie auch erfolgt wäre, wenn es das Gebäude in Weddelbrook nicht geben würde
c) ein hochwertiger Mensa-Container, wie er zum Beispiel von der Firma Optirent angeboten wird.
Wir als SPD-Stadtverordnete setzen uns ein für einen schnellen Anbau und eine eltern- und kindgerechte Übergangslösung vor Ort. Wir lehnen es ab, ein mangelhaft geplantes, riskantes Experiment zu unterstützen, das den Schulverband nicht nur völlig unnötig finanziell in unbekannter Höhe schwer belastet, sondern sich zusätzlich gegen den Elternwillen und somit auch gegen eine positive Schulentwicklung richtet. Das eigentliche Ziel, die Unruhe und den Stress im Ganztag an der Storchennestschule abzuschwächen, wird durch das Projekt Weddelbrook nicht erreicht, sondern das Gegenteil ist der Fall.
Wir bitten also die Delegierten des Schulverbandes darum, ihre Entscheidung vom 6. Dezember 2019 angesichts der veränderten Sachlage noch einmal zu überdenken und unserem Antrag zuzustimmen.

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