Roland Oase rüstet sich für die Saison

Auch vor dem Warmwasserfreibad wird kräftig gebuddelt+++ dort entsteht ein Stellplatz für Wohnmobile

Schwimmmeister Maik Wittgrefe beim Einbau einer der vier Umwälzpumpen, die ihre Lebensdauer nach 25 Jahren erreicht haben. Fotos: Domberg

Betriebsleiter Hans-Peter Kalusok zeigt den Abwasseranschluss, der noch für die Entsorgung des Abwassers von Wohnmobilen hergerichtet wird.

Bad Bramstedt (bmd) – Wer sich der Bad Bramstedter Stichstraße „Am Badesteig“ nähert, findet eine große Baustelle vor. Das Warmwasserfreibad Roland Oase und der ehemalige Parkplatz sind nur zu Fuß zu erreichen. „Doch das alles wird am 1. Mai Geschichte sein,“ ist sich Betriebsleiter und Schwimmmeister Hans-Peter Kalusok sicher. Die Stichstraße erhält eine attraktive Pflasterung mit einem großen Wendehammer, der sich unmittelbar vor der Fertigstellung befindet. Und der ehemalige Parkplatz zwischen Freibad und Osterau wird zum Stellplatz für acht Wohnmobile ausgebaut. Die Säulen für Strom- und Wasseranschluss liegen in der Werkstadt des Schwimmbades bereit.  Auch im Schwimmbad selbst bereiten sich Kalusok und seine Mitarbeiter fleißig auf die Saison vor. Vier große Umwälzpumpen wurden erneuert. Die gesamte Elektrik wird auf LED-Leuchten umgestellt. „Damit sparen wir eine Menge Stromkosten“, freut sich Kalusok. Auch die Bausubstanz der Wärmehalle muss ausgebessert werden, denn es zeigen sich Setzrisse, und die Verbindenden der tragenden Dachbalken zum Mauerwerk sind beim Bau vor rund 20 Jahren nicht fachgerecht ausgeführt worden. „Ob die drei Wasserbecken unbeschädigt sind, wird sich zeigen, wenn wir das Brackwasser abgelassen haben,“ erläutert der Betriebsleiter. Zum Schutz der Becken gegen Frost bleibe das Wasser im Winter regelmäßig stehen. „Während der Frostperiode war das Eis rund 15 Zentimeter stark; wir hätten locker Schlittschuhlaufen anbieten können“, flachst Kalusok. „Sofern die Coronaregeln es zulassen, werden wir pünktlich am 1. Mai die Freibadsaison eröffnen“, plant Hans-Peter Kalusok. Das bewährte Hygienekonzept werde wieder angewendet. Im Bad dürfen sich bis 1.000 Gäste aufhalten.
Der Zugang zum Freibad ist durch Schilder und Wegemarkierungen einbahnstraßenmäßig geregelt. Die Dusche dürfen bis drei Personen gleichzeitig nutzen, die Toiletten zwei Gäste. Im Schwimmerbecken gibt es drei abgeteilte Rundbahnen, in denen die Abstandsregeln, wie auch sonst im gesamten Freibad, einzuhalten sind. Das Freibad wird täglich, auch am Wochenende, von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Frühschwimmen ist voraussichtlich montags bis freitags zwischen 6 und 7.30 Uhr möglich. Die Eintrittskarten können sowohl online als auch über eine App per Smartphone gelöst werden. „Wem diese technischen Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, kann seine Eintrittskarte nach wie vor manuell erhalten“, verspricht der Betriebsleiter. Einen Wermutstropfen halten die Wirtschaftsbetriebe allerdings bereit: „Die Eintrittspreise, die zuletzt vor sieben Jahren erhöht wurden, müssen in diesem Jahr angepasst werden“, erläutert Geschäftsführer Marc Fischer. Die Höhe könne er noch nicht nennen, sie richten sich nach dem zu errechnenden Aufwand der vergangenen Jahre.

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