"Plastik ist Dreck, das muss weg!"

Schüler demonstrierten gegen den Plastikmüll

Mit einer friedlichen Demo machten die Schüler und erwachsenen Teilnehmer auf die weltweit verheerenden Auswirkungen des Plastikmülls aufmerksam. Fotos: Kruse

Julia Gette (14) von der Umwelt-AG der Auenlandschule erklärte, was weggeworfener Plastikmüll in der Natur anrichtet.

Bad Bramstedt (pkr) – Wo viele Erwachsene in Desinteresse, Ignoranz oder Resignation versinken, haben junge Menschen meistens noch die Power und den Mut, etwas gegen unhaltsame Zustände zu unternehmen. So, wie die Schüler der Umwelt-AG der Gemeinschaftsschule Auenland, die nicht einfach nur zugucken wollen, wie die Welt am Plastikmüll erstickt. Um mehr Aufmerksamkeit für ihr Anliegen zu bekommen, organisierten sie am vergangenen Sonnabend, einen Tag nach dem sogenannten „futurefriday“, eine Demo durch das Stadtzentrum. Ihre Forderung: „Plastik ist Dreck, das muss weg!“ Mit selbstgebastelten Plakaten und Schildern, die aus alten Kartons hergestellt worden waren, und Sprechchören zogen sie nicht nur die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich, sondern konnten einige von ihnen sogar zum Mitlaufen überzeugen.
„Das ist schon richtig, dass die jungen Menschen auf die Straße gehen und laut aussprechen, was wir alle längst wissen: Unsere Umwelt geht mehr und mehr kaputt, und das darf einfach nicht so weitergehen“, befand Ulrike Schönherr aus Neumünster, die zu einem Klinikbesuch in die Kur- und Rolandstadt gekommen war und über den Wochenmarkt am Bleeck bummelte, als sie auf die Demo auf der von der Polizei kurzzeitig gesperrten Straße aufmerksam wurde und der kleinen Ansprache von AG-Mitglied Julia Gette (14) aus der neunten Klasse lauschte.
„Wir haben uns der Demo angeschlossen, als wir davon erfuhren. Keine Frage, es ist wichtig, die Öffentlichkeit mehr für dieses brisante Thema zu sensibilisieren“, erklärte Bettina Kramer vom Martin-Meiners-Förderverein für Jugend- und Umweltprojekte, die gemeinsam mit Acht- und Neunklässlern der Bramau-Schule und deren Lehrerin Gunda Knappe mit dabei war. „Hoch für den Klimaschutz! Runter für den Plastikmüll!“ skandierten die Mädchen und Jungen und absolvierten dabei gut gelaunt mit wiederholtem Auf und Nieder eine Runde Frühsport, bevor sie weiterzogen in Richtung Kirchenbleeck.

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