Festnahme nach Tod eines Säuglings

34-Jähriger soll im November einen Säugling geschüttelt und misshandelt haben, woraufhin das zwei Monate alte Baby starb

Foto: Fotolia

Itzehoe (ots) – Seit Ende November 2018 hat die Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe im Falle eines Tötungsdeliktes an einem Säugling ermittelt. Heute erließ ein Richter am Amtsgericht Itzehoe Untersuchungshaftbefehl gegen einen 34-jährigen Tatverdächtigen.
 Am 16. November 2018 erfolgte nach einem Notruf die Einlieferung eines zwei Monate alten Säuglings in das Itzehoer Klinikum. Dort verstarb das Kind vier Tage später. Nach einer durchgeführten Sektion ergab sich der Verdacht auf ein todesursächliches Schütteltrauma – zudem wies der Junge Verletzungen auf, die auf Misshandlungen hindeuteten. Die Itzehoer Mordkommission übernahm darauf die Ermittlungen. Im Zuge dieser und weiterer rechtsmedizinischer Untersuchungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 34 Jahre alten Lebensgefährten der aus Wilster stammenden Mutter als Verantwortlichen für die tödlichen Misshandlungen. Am Dienstag erfolgte die Festnahme des Beschuldigten, der sich zu den Vorwürfen nicht einließ. Seine Vorführung vor dem Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe fand am Mittag statt. Der Richter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags – mittlerweile befindet sich der 34-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt.

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