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Wohnungsbau beschleunigen, Wohnen bezahlbar halten

SPD diskutiert mit Hamburgs Bausenatorin Karen Pein über neue Wege

Foto: privat

Neumünster (pm) - Wie kann es gelingen, mehr Wohnraum zu schaffen, Baukosten zu senken und gleichzeitig lebenswerte Quartiere zu entwickeln? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die SPD-Rathausfraktion im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Zukunft.Neumünster“ in den Holstenhallen.

Als Ehrengast begrüßte der Fraktionsvorsitzende Frank Matthiesen die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Karen Pein. Vor rund 50 Gästen aus Wohnungswirtschaft, Politik, Vereinen und Verbänden stellte sie den sogenannten „Hamburger Standard“ vor – einen Ansatz, mit dem Planungs- und Bauprozesse vereinfacht, beschleunigt und kostengünstiger gestaltet werden sollen. Grundlage der Diskussion war die Veranstaltungskonzeption und Begrüßung der SPD-Fraktion.

Im Mittelpunkt stand anschließend ein intensiver Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Vertreter der Wohnungswirtschaft schilderten die Herausforderungen steigender Baukosten, komplexer Vorschriften und langwieriger Genehmigungsverfahren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum auch in Neumünster hoch bleibt.

„Wir stehen vor der Aufgabe, mehr Wohnraum zu schaffen und dabei Wohnen für breite Bevölkerungsschichten bezahlbar zu halten. Dafür müssen wir bereit sein, Verfahren zu hinterfragen und neue Wege zu gehen“, erklärte Frank Matthiesen. Der Blick nach Hamburg habe gezeigt, dass es möglich sei, Standards kritisch zu überprüfen, ohne die Qualität des Bauens oder soziale Ziele aus dem Blick zu verlieren.

Die Veranstaltung fand zu einem wichtigen Zeitpunkt statt. Der Entwurf für das neue Wohnungsmarktkonzept der Stadt Neumünster liegt vor, die politische Beratung steht in den kommenden Monaten an. Die SPD-Fraktion will die Anregungen aus der Praxis und die Erfahrungen aus Hamburg in die weitere Diskussion einfließen lassen.

„Unser Ziel war es, zuzuhören, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für Neumünster mitzunehmen. Das ist uns gelungen“, zog Matthiesen ein positives Fazit.

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