Wirtschaftsstandort Neumünster boomt!

„Die Nachfrage nach dem Standort ist groß!“

Bundestagsabgeordneter Dr. Wieland Schinnenburg, Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras, Aphira-Chef Hendrik Knopp und Projektleiter Thorsten Kolisch schlugen zum Richtfest symbolisch die letzten Nägel ein. Foto: Szymura

Neumünster (rjs) – Der Wirtschaftsstandort Neumünster boomt. So lud das weltweit agierende Logistikunternehmen Dachser am vergangenen Mittwoch an der Isarstraße zum traditionellen Spatenstich ein. Gleich einen Tag später, ein paar Meter weiter, feierte Aphira Deutschland Richtfest mit zahlreichen Gästen aus der Politik. Das 2017 gegründete Unternehmen baut in der Schwalestadt die erste deutsche Produktionsanlage für medizinischen Cannabis. Bis Ende 2020 wird Aphira hier unter Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards die erste inländische Cannabis-Ernte einfahren. „Wir finden hier in Neumünster ideale Bedingungen vor. Wir haben uns über 30 Gemeinden angeschaut. Aber die Wahl für diesen Standort fiel sehr schnell. Nicht nur durch die gute Infrastruktur und die schnelle Anbindung an die A7 haben uns überzeugt, sondern auch das schnelle Handeln der örtlichen Politik. Man hat unser Vorhaben gleich verstanden und erst genommen. Fragen wurden rasch beantwortet und man stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, erklärt Hendrik Knopp, Geschäftsführer Aphira Deutschland GmbH, die Standortwahl.
Jan-Ferdinand Lühmann, Speditionsleiter der Dachser Niederlassung in Neumünster fügt ergänzend hinzu: „Über Neumünster erreichen wir von der dänischen Grenze bis Hamburg den ganzen Norden. Durch das Industriegebiet Süd haben wir hervorragende Konditionen. Somit schließen wir für uns eine Lücke und sind nun in jedem Bundesland vertreten.“ Entstehen wird ein Umschlagterminal für Industriegüter sowie für Lebensmittel. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2020 geplant.
„Man weiß, dass es für die Stadt gut läuft, wenn man innerhalb einer Woche auf zwei solcher Veranstaltungen eingeladen ist“, freut sich der Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras. „An dem Wirtschaftsstandort Neumünster passiert zur Zeit sehr viel. Das bedeutet natürlich auch viele neue Arbeitsplätze. Unternehmen, die bei uns anfragen, erhalten durch Institutionen wie der Wirtschaftsagentur schnelle und kompetent Antworten und Hilfe“ führt Tauras näher aus.
„Das Interesse an dem Standort Neumünster ist bombastisch. Das liegt auch daran, dass wir viele interessante Flächen im Industriegebiet Süd oder dem Gewerbegebiet Eichhof anbieten können“, erzählt Iris Meyer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsagentur Neumünster. „Der Ruf Neumünsters hat sich über die letzten Jahre stark verbessert und man kennt die Stadt als dynamischen Standort“, fügt sie ergänzend hinzu.
Neben den genannten Unternehmen will die Edeka Nord im Gewerbepark Eichhof noch in diesem Jahr ein riesiges Logistikzentrum errichten. An der Isarstarße ist der Bau des Käsewerkes der Meierei Barmstedt eG im vollen Gange. 

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