Ver.di kündigt Streik im Busverkehr an

Kein Ersatzverkehr

Neumünster (swn). Die Gewerkschaft ver.di hat für kommenden Dienstag, 14. Januar, einen ganztägigen Streik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. In Neumünster, Kiel, Lübeck und Flensburg sollen die Busse im Betriebshof bleiben. Von Betriebsbeginn bis Betriebsende ist daher am Dienstag mit dem kompletten Ausfall des Stadtverkehrs Neumünster zu rechnen.

Einen Ersatzverkehr wird es nicht geben. Die Buslinien der Autokraft und der Verkehrsbetriebe Kreis Plön sind davon nicht betroffen. „Wir bedauern diese Maßnahme im Sinne unserer Kunden sehr“, sagt Sonja Kessal, Leiterin der SWN Verkehr.
Hintergrund sind laufende Tarifverhandlungen im TV-N Schleswig-Holstein zwischen dem Kommunalen Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein und der Gewerkschaft ver.di. Die Arbeitgeber im öffentlichen Personennahverkehr der Städte Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg haben eine Erhöhung der Entgelte um 3,1 Prozent bis 31. Dezember 2021 angeboten. Die Gewerkschaft geforderte Lohnerhöhung von 2,06 Euro pro Stunde entspricht einer Erhöhung um 349 Euro im Monat bzw. 14 Prozent bis 31.Dezember.2020. Die Tarifvertragsparteien haben vereinbart, die Verhandlungen am 15.01.2020 fortzusetzen. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, ist mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen zu rechnen.
Aktuelle Informationen erhalten die Kunden unter www.swn.net.

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