Sachbeschädigung

19-Jähriger demoliert Polizeiauto

Zerstörte Frontscheibe eines Streifenwagens Foto: Bundespolizei

Neumünster (ots) - Zwei stark alkoholisierte Männer leisteten am Wochenende Widerstand gegen die Maßnahmen der Bundespolizei am Bahnhof Neumünster. Ein 25-Jähriger hatte einen offenen Haftbefehl.

Am Samstagmorgen gegen 4 Uhr wurden Bundespolizisten am Bahnhofseingang auf einen stark alkoholisierten (3,16 Promille Atemalkohol) Mann aufmerksam, da er sich sehr aggressiv gegenüber den Reisenden verhielt. Der 47-Jährige schlug nach den Beamten und selbst als er fixiert war, versuchte er sie noch zu treten und sperrte sich. Bei seiner Durchsuchung wurde ein Fingermesser unterm Gürtel aufgefunden und sichergestellt. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Am späten Abend erhielt ein 19-jähriger Mann, nach Anzeigenaufnahme wegen Beleidigung und sexueller Belästigung, einen Platzverweis für den Bahnhofsbereich. Diesem kam er auch nach mehrfacher Aufforderung nicht nach. Als die Polizisten den alkoholisierten (1,54 Prom.) begleiten wollten, schlug und trat er in ihre Richtung und musste fixiert werden. Auch gegen ihn wurden Strafverfahren eingeleitet und er verließ den Bahnhof. Doch damit war noch nicht genug. Aus Verärgerung über die Maßnahmen warf er einen Stein gegen die Windschutzscheibe eines Streifenwagens der Bundespolizei. Diese zersplitterte und der Wagen war nicht mehr einsetzbar. So kam noch eine Anzeige wegen Sachbeschädigung dazu.

Am Sonntag überprüften Bundespolizisten die Personalien eines 25-jährigen Mannes, der ohne Ticket im Regionalexpress nach Neumünster gefahren war. Er wurde mit Haftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen gesucht. Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 828,50 Euro bezahlen konnte, blieb ihm ein 25 tägiger JVA-Aufenthalt erspart.

Ein weiterer stark alkoholisierter Mann der entlang der Gleise torkelte und für eine Streckensperrung sorgte, sowie ein ungehaltener Kunde im DB Store der beleidigend wurde, beschäftigten die Bundespolizisten unter anderem an diesem Wochenende.

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