Neumünster – Kein Ort für Nazis!

Demonstrationen und Kundgebungen am kommenden Samstag

Der Runde Tisch für Toleranz und Demokratie bittet alle Menschen in Neumünster, sich an diesen Manifestationen für das friedliche Zusammenleben und die Festigung der Demokratie in der Stadt zu beteiligen. Foto: Runder Tisch Neumünster

Neumünster (pm) – Vor wenigen Wochen zogen rund 100 Menschen mit Schildern und Transparenten durch die Innenstadt Neumünsters, auf denen Forderungen, wie „Energiekrise beenden - Preisspirale brechen - Für den Schutz der Sozialsysteme - Für den Frieden“ zu lesen waren, Forderungen, denen die meisten Neumünsteraner wohl zustimmen würden. „Angemeldet war die Demonstration von der rechtsextremistischen NPD, angeführt wurde sie von deren Vertretern im Rat unserer Stadt. Wer die Nazipartei kennt, weiß, dass diese Forderungen nicht ehrlich und ernst gemeint sind, sondern in demagogischer Weise erhoben werden, um die Befürchtungen und Ängste der Bürger in der gegenwärtigen Krise für die eigentlichen Ziele der NPD zu instrumentalisieren. Diese sind jedoch demokratiefeindlich, rassistisch und alles andere als friedliebend!“, so die einhellige Meinung der Vertreter des Runden Tisches
„Am letzten Sonntag mussten die Menschen, die zur zentralen Gedenkfeier im Friedenshain gekommen waren, um dort der Opfer von Krieg und Naziherrschaft zu gedenken, mit Entsetzen erleben, dass eine Gruppe von Nazis demonstrativ der Trauerzeremonie beiwohnten. Auch dies sicherlich ein Zeichen, dass die NPD im Begriff ist, einen neuen Anlauf ins öffentliche Leben unserer Stadt zu unternehmen.
Dieser Versuch muss gestoppt werden“, so die Vertreter weiter.
Wie vor rund zehn Jahren haben sich die im Runden Tisch für Toleranz und Demokratie zusammengeschlossenen mehr als 30 Organisationen der Zivilgesellschaft der Stadt dazu entschlossen, erneut in aller Klarheit deutlich zu machen: Neumünster ist kein Ort für Nazis! Unter dem Motto „Diese Stadt hat Nazis satt - An uns kommt Ihr nicht vorbei!“ werden am Samstag (19. November) an drei Plätzen Demonstrationen beziehungsweise Kundgebungen starten.
Diese wurden von Mitgliedsorganisationen des Runden Tisches für 13:30 Uhr am Kuhberg 1-3/Ecke Johannesstraße sowie am Gänsemarkt ebenfalls für 13:30 Uhr und bereits für 12:30 Uhr auf dem Postparkplatz hinter dem Bahnhof angemeldet.

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