Kinnerstuuv Bönebüttel:

Mit Tempo 100 an der Krippe vorbei?

Der Bürgermeister der Gemeinde Bönebüttel Jürgen Meck freut sich mit Eltern, Kindern und Erzieherinnen der Bönebütteler Kinnerstuuv über die neuen Schilder. (Foto: Marco Ludwig)

Bönebüttel (pm) - Bereits seit zehn Jahren bringen Eltern aus Bönebüttel und Neumünster ihre Kinder in die Kinnerstuuv am Hornsredder. Auf einem idyllischen alten Resthof werden derzeit zehn Kinder im Alter von ein bis drei Jahren betreut. Eingebettet in die umgebenden Felder erscheint die Krippeneinrichtung des Waldorfkindergartens Neumünster Einfeld wie der ideale Ort um seine Kinder betreuen zu lassen.
Unbehagen bereitete den Eltern allerdings die angrenzende Gemeindestraße, auf der immer wieder Fahrzeuge mit bis zu 100km/h direkt an der Krippe vorbeifuhren. „Natürlich achtet man auf seine Kinder und trotzdem hat man ein ungutes Gefühl, wenn die Autos beim Bringen und Abholen der Kinder so nah an ihnen vorbeirasen.“ so Tanja Ludwig, Elternvertreterin der Bönebütteler Kinnerstuuv. Derzeit besuchen ihre beiden Töchter, Leia und Runa, die Krippe am Stadtrand von Neumünster.
„Für viele Eltern war es kaum nachvollziehbar, dass es ausgerechnet hier keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.“ so Ludwig. Einige Eltern wandten sich daher an den Bürgermeister der Gemeinde Bönebüttel, Jürgen Meck. Gemeinsam mit dem Gemeinderat sprach man sich für eine Begrenzung aus. Vor wenigen Tagen ließ Meck nun die neuen Schilder im Hornsredder aufstellen. Seither freuen sich Eltern und Erzieherinnen über mehr Rücksicht seitens der Autofahrer. „Wir sind wirklich sehr glücklich, dass die 30 - Schilder stehen und wir uns um die Sicherheit unserer Kinder weniger Sorgen machen müssen.“ so Ludwig.

Text: Marco Ludwig

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