Kabelverlegearbeiten an der A7

Arbeitsschutz erfordert zeitweise wochentägliche Sperrungen eines Fahrstreifens

Foto: Gottschalk

Berlin/Kiel (pm) -  An der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg werden im nächsten halben Jahr zwischen der Anschlussstelle Neumünster-Nord und der Landesgrenze zu Hamburg Fernmeldekabel verlegt. Die Arbeiten sollen am 11. Juni beginnen und finden montags bis donnerstags jeweils zwischen 9 Uhr und Sonnenuntergang statt. Sie betreffen jeweils bis zu 2.500 Meter lange Abschnitte, um die Kabel in die bereits verlegten Leitungen einzuziehen. Start ist an der Anschlussstelle Neumünster-Nord; die Baustelle arbeitet sich dann abschnittsweise in Richtung Hamburg vor.
Die Arbeiten führen zu unterschiedlich starken Verkehrseinschränkungen: An gut der Hälfte der Arbeitstage wird ausschließlich neben der Autobahn gebaut, das heißt an dem betroffenen Abschnitt müssen nur der Standstreifen gesperrt und die Geschwindigkeit begrenzt werden – aber alle Fahrstreifen bleiben nutzbar. An der anderen Hälfte der Arbeitstage wird auch auf dem Standstreifen gearbeitet. Aufgrund aktueller Arbeitssicherheits-Richtlinien muss an diesen Tagen zum Schutz des dort tätigen Personals zusätzlich in Teilbereichen von 250 Meter Länge der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Den Verkehrsteilnehmern stehen dann nur zwei statt drei Fahrstreifen auf der Richtungsfahrbahn Hamburg zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wird im Baustellenbereich begrenzt.
Die Baustellen werden als Tagesbaustellen jeweils ab 9 Uhr eingerichtet und nach Sonnenuntergang abgebaut. Während des Berufsverkehrs in den Morgenstunden sowie an Freitagen und Wochenenden stehen alle Fahrstreifen ohne Einschränkung zur Verfügung. Die am Bau Beteiligten sind bemüht, die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Hintergrund der Maßnahme ist die Neuverlegung von Kabeln für den Datenverkehr zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg und der Anschluss der Notrufsäulen neben der sechsstreifig ausgebauten A 7. Teil des von der Via Solutions Nord in den Jahren 2015 bis 2018 realisierten Ausbaus war der Bau einer Leerrohranlage neben der Autobahn, in die jetzt die neuen Kabel über die Gesamtdistanz eingezogen werden. Aufgrund des abschnittsweise versetzten Ausbaus der A 7 über mehrere Jahre konnten die Kabel leider nicht parallel zum Ausbau der Autobahn verlegt werden.

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