Generationen im Gespräch geht in die zweite Runde

Das Begegnungsformat zwischen Jung und Alt

Foto: gettyimages

Neumünster (pm) - Ab sofort können sich Menschen im Alter von 16 bis 24 Jahren und Menschen ab 65 Jahren für die Teilnahme an Generationen im Gespräch am 7. Februar in Neumünster anmelden.
Wenn es um reale politische Entscheidungen geht, werden zukünftig viel mehr ältere als jüngere Menschen mit ihrer Wählerstimme die Richtung vorgeben. Doch weiß die Generation 65 Plus überhaupt, was die Jugend beschäftigt und wie sie sich ihre Zukunft vorstellt? Gleichzeitig wird es in Zukunft kaum mehr genug junge Menschen geben, um die Rente der Älteren zu sichern. Das Format Generationen im Gespräch schafft einen Raum für Begegnung zwischen den Generationen, in dem diese und viele andere Fragen und Themen diskutiert werden. Ziel ist der Austausch zwischen den Generationen und das Entwickeln von Ideen für ein zukunftsfähiges Miteinander.
Die Teilnahme an der Tagesveranstaltung ist kostenfrei und für das gesorgt. Eine Anmeldung unter https://www.wirmuessenreden.net/neumuenster/  ist erforderlich.

Das Begegnungsformat zwischen Jung und Alt
In der Veranstaltung erwartet die Teilnehmenden ein vielseitiges Programm mit verschiedenen Impulsen und Raum für Gespräche. Jung und Alt tauschen sich über die großen Herausforderungen unserer Zeit aus. Brennende lokale Themen stehen dabei ebenso im Zentrum wie große globale Herausforderungen wie Klimakrise, Digitalisierung, Mobilität, und Migration. In einem aktivierenden Format werden gemeinsam Ideen für ein zukünftiges Miteinander entwickelt. Alle Teilnehmenden sind dazu eingeladen,  eigene Themen und Ideen einzubringen und über die Generationen hinweg zu diskutieren.

Erneute Teilnahme möglich
Teilnehmer der ersten Veranstaltung von Generationen im Gespräch im Oktober 2019 können sich gerne wieder anmelden. Sie können den Tag dazu nutzen, um an Ihren bereits entstandenen Ideen weiterzuarbeiten oder auf neue Gedanken zu kommen.


Befreiung vom Unterricht für Schülerinnen und Schüler
Schulrätin Bettina Becker begrüßt die Teilnahme an der Veranstaltung als politische Bildung und Lernen an einem außerschulischen Ort. Sie befürwortet die Freistellung interessierter Schülerinnen und Schüler für diesen Tag.

Über Generationen im Gespräch
In zehn größeren deutschen Kommunen tauschen sich je 30 jüngere und 30 ältere Menschen über aktuelle und zukünftige Herausforderungen aus und kommen gemeinsam ins Handeln. Auf jeweils zwei Veranstaltungen entstehen zum Beispiel neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements oder Ideen für digitale Anwendungen für generationenverbindende Aktivitäten.
Für das Projekt Generationen im Gespräch wird BildungsCent e.V. durch die SKala-Initiative gefördert. BildungsCent e.V., die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und labconcepts entwickelten das Projekt gemeinsam und setzen es von 2019 bis 2021 bundesweit um. Die SKala-Initiative fördert etwa 100 gemeinnützige Organisationen und Projekte, die eine große soziale Wirkung erzielen.

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