20 neue Covid-19-Fälle in Neumünster

Stadt hat Planungen für Errichtung eines Impfzentrums aufgenommen

Foto: pixabay

Neumünster (pm) - Bei 20 Personen in Neumünster wurde jetzt eine Covid-19-Erkrankung festgestellt. Vier Frauen steckten sich bei einer bereits infizierten Person an, während bei einer weiteren Frau die Ansteckungsquelle unbekannt ist und derzeit vom Fachdienst Gesundheit der Stadt Neumünster ermittelt wird. Des Weiteren erkrankte eine weibliche Person, die bereits auf dem Gelände der Landesunterkunft für Flüchtlinge isoliert war. Darüber hinaus wurden elf Bewohnerinnen und Bewohner sowie drei Pflegekräfte im gerontopsychiatrischen Wohnbereich der DRK-Fachklinik Hahnknüll positiv auf das Coronavirus getestet.  

„Es handelt sich um einen sensiblen Bereich. Da die Bewohnerinnen aufgrund ihrer Erkrankungen und Lebensumstände besonderer Pflege bedürfen, waren die weiteren Fälle zu erwarten. Das Gesundheitsamt stimmt sich sehr eng mit dem Deutschen Roten Kreuz ab. Die erforderlichen Maßnahmen werden vom DRK gut umgesetzt“, erläutert die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth.

„Unsere Pflegekräfte leisten hervorragende Arbeit unter den weiterhin schwierigen Bedingungen zum Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner“, formuliert der DRK-Vorstand Sven Lorenz.

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zu Montag, 16. November, von 63,0 auf 65,4 pro 100.000 Einwohner gestiegen.

In der Stadt Neumünster wurden bis Dienstag, 17. November, um 12 Uhr insgesamt 397 Fälle einer Covid-19-Erkrankung mit Labornachweis bestätigt. Derzeit gelten 314 Personen im Stadtgebiet als genesen. 79 Personen in Neumünster gelten aktuell als infiziert. Im Stadtgebiet Neumünster sind derzeit 209 Personen unter Quarantäne gestellt. Zwei weitere Personen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden, so dass sich jetzt elf Neumünsteraner im Krankenhaus befinden. Vier Menschen sind leider verstorben.

Die Stadt Neumünster weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass in der Innenstadt und rund um das Designer-Outlet-Center von montags bis sonnabends eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes angeordnet wurde. Einzelheiten dazu sind in der neuen Allgemeinverfügung (unter den Amtlichen Bekanntmachungen auf der Homepage der Stadt unter www.neumuenster.de ) nachzulesen.

Darüber hinaus hat die Stadt Neumünster aktuell die Planungen für die Errichtung eines Impfzentrums  im Stadtgebiet aufgenommen. Impfungen gegen das SARS-CoV-2 Virus können allerdings erst dann vorgenommen werden, wenn ein zugelassener Impfstoff vorhanden ist. Die Planungen dienen der fachgerechten Vorbereitung.
 
Der Fachdienst Gesundheit hat jetzt eine Corona Hotline unter der Rufnummer 942-3003 eingerichtet. Hier werden die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Thema Covid-19 beantwortet.

„Das Einhalten von Abständen zu anderen Menschen ist von zentraler Bedeutung, um eine weitere Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu vermeiden“, bekräftigt die Leitende Amtsärztin Dr. Alexandra Barth.

Die Stadt Neumünster weist zudem noch einmal besonders darauf hin, dass Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtet sind, sich zu melden. Auf der Homepage der Stadt ist die Rückmeldung ganz einfach online möglich unter www.neumuenster.de/reiserueckkehr. Wer sich nicht umgehend meldet, muss mit einem  Bußgeld – ebenso wie bei Verstößen gegen die Quarantäne – rechnen.

Ihnen hat der Artikel gefallen? Dann geben Sie uns gerne ein "Daumenhoch" oder folgen Sie uns auf Facebook, um keinen Beitrag aus Ihrer Region zu verpassen.

  • Wohnträume

    Wohnträume 2020 38